Was ist Einweggeschirr?
Einweggeschirr kommt überall dort zum Einsatz, wo Mehrweggeschirr nicht praktikabel ist: bei Catering, Street Food, Festivals und in der Gemeinschaftsverpflegung. Das Problem ist nicht das Einwegprinzip selbst, sondern das Material. Plastik und kunststoffbeschichtetes Papier landen nach einmaligem Gebrauch im Abfall und zersetzen sich über Jahrzehnte. Unser Sortiment enthält ausschließlich Varianten aus Zuckerrohr, Palmblatt, Altpapier, Bambus und PLA, alle biologisch abbaubar und industriell kompostierbar.
Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen
Inhalt: 100 Stück
Inhalt: 600 Stück
Materialien im Überblick
Durch die Verwendung natürlicher Rohstoffe lässt sich Einwegcharakter mit Nachhaltigkeit verbinden. Alle Materialien in unserem Sortiment sind erneuerbar, biologisch abbaubar und können kompostiert werden.
Einweggeschirr aus Bambus
Bambus wächst schnell nach und eignet sich durch seine Stabilität und Hitzebeständigkeit gut für Einweggeschirr. Es hält heißen Speisen und Getränken stand und ist vollständig biologisch abbaubar.
Einweggeschirr aus Palmblatt
Palmblätter sind ein schnell nachwachsender Rohstoff mit ähnlichen Eigenschaften wie Bambus. Das natürliche Muster der getrockneten Blätter verleiht dem Geschirr eine charakteristische, rustikale Optik.
Einweggeschirr aus PLA
PLA (Polymilchsäure) wird aus erneuerbaren Rohstoffen wie Zuckerrüben oder Maisstärke hergestellt. Das Material ist plastikfrei, hitzebeständig, robust und biologisch abbaubar.
Einweggeschirr aus Zuckerrohr
Zuckerrohrgeschirr entsteht aus den Fasern, die bei der Zuckerproduktion als Nebenprodukt anfallen. Es ist hitzebeständig, biologisch abbaubar und eignet sich als Take-away-Verpackung und für heiße Speisen.
Einweggeschirr aus Altpapier
Recyceltes Papier und Pappe eignen sich besonders für Becher, Teller und Verpackungen. Das Material ist leicht, für die meisten Speisen und Getränke ausreichend stabil und reduziert den Papierabfall durch Wiederverwertung.
Unser Sortiment an nachhaltigem Einweggeschirr
- Einwegteller: runde, rechteckige und quadratische Teller aus Palmblatt und Zuckerrohr
- Einwegbecher: Kaffeebecher in verschiedenen Größen aus Bambus oder Altpapier
- Einwegschalen: Pommes-, Apéroschalen, runde und eckige Schalen aus Pappe, Zuckerrohr und Palmblatt
- Take-away-Verpackungen: verschiedene Ausführungen aus Karton, Zuckerrohr, PLA und Aluminium
- Einwegbesteck und Holzbesteck: Löffel, Gabeln und Messer aus Birkenholz oder Bambus
- Glasuntersetzer: gewellte, quadratische und runde Untersetzer aus Papier
- Abdeckungen für Trinkgläser: abbaubare Deckel aus Papier
- Einwegdeckel: Deckel für Schalen und Kaffeebecher aus PET, PLA und Pappe
- Papiertragetaschen: Spitztüten für Obst und Tragetaschen aus Recycling-Kraftpapier
- Einwegzubehör: Strohhalme, Rührstäbchen, Bechermanschetten, Zahnstocher und Becherhalter aus ökologischen Materialien
- Bio-Abfallsäcke: aus Papier oder Maisstärke
Welche Alternativen gibt es zu Einweggeschirr aus Plastik?
Seit dem EU-weiten Verbot von Einwegplastik gibt es mehrere Alternativen, die sich je nach Einsatzzweck unterscheiden:
- Zuckerrohr: Stabil, hitzebeständig, mikrowellengeeignet und industriell kompostierbar. Entsteht als Nebenprodukt der Zuckerproduktion.
- Palmblatt: Natürliche Optik durch gepresstes Blattmaterial, robust für warme und kalte Speisen, vollständig kompostierbar.
- Bambus: Schnell nachwachsender Rohstoff, hitzebeständig und langlebig.
- PLA (Polymilchsäure): Aus pflanzlicher Stärke gewonnen, transparent, geeignet für kalte Speisen und Getränke, industriell kompostierbar.
- Recycling-Papier und Karton: Für Becher, Teller und Verpackungen, bei Feuchtigkeitskontakt oft mit PLA-Beschichtung versehen.
- Mehrweggeschirr: Bei regelmäßigen Veranstaltungen die nachhaltigste Lösung, da kein Abfall entsteht.
Welches Einweggeschirr ist umweltfreundlich?
Umweltfreundliches Einweggeschirr besteht aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen und ist biologisch abbaubar. Der Unterschied zwischen "industriell kompostierbar" und "heimkompostierbar" ist dabei relevant: Industrielle Kompostieranlagen erreichen Temperaturen über 60 Grad Celsius und bauen Materialien wie PLA in wenigen Wochen ab. Ein privater Komposthaufen erreicht diese Bedingungen nicht, weshalb PLA dort nicht zersetzt wird. Zuckerrohr, Palmblatt und Bambus hingegen sind in vielen Fällen auch für den Heimkompost geeignet, sofern das Produkt entsprechend zertifiziert ist.
Welches Einweggeschirr ist noch erlaubt?
Seit Juli 2021 ist in der EU Einweggeschirr aus Plastik verboten, wenn Alternativen aus anderen Materialien verfügbar sind. Konkret betroffen sind Teller, Besteck, Trinkhalme, Rührstäbchen und Wattestäbchen aus Einwegplastik. Erlaubt ist weiterhin Einweggeschirr aus Papier, Karton, Bambus, Holz, Zuckerrohr und Palmblatt sowie PLA-basierte Produkte ohne Kunststoffzusatz. Auch Mehrwegprodukte jeglicher Art bleiben selbstverständlich erlaubt.
Warum ist Einwegplastik verboten?
Die EU-Richtlinie 2019/904 trat in Österreich im Juli 2021 in Kraft und wird durch das Einwegkunststoffverbotsgesetz (EWKVerbotsG) geregelt. Hintergrund ist die Verbreitung von Einwegplastik in der Umwelt: Plastikbesteck und Trinkhalme gehören zu den häufigsten Einzelfunden bei Strandsäuberungen in Europa. Ein Plastikteller braucht je nach Material zwischen 100 und 500 Jahre, um sich zu zersetzen. Dabei entstehen Mikroplastikpartikel, die in Böden, Gewässern und der Nahrungskette nachgewiesen werden. Da für nahezu alle betroffenen Produkte funktionierende Alternativen existieren, wurde das Verbot als verhältnismäßig eingestuft.
Einweggeschirr in Österreich kaufen
Bestellen Sie nachhaltiges und kompostierbares Einweggeschirr bequem in unserem Onlineshop mit Lieferung ab österreichischem Lager. Ergänzend finden Sie bei uns nachhaltige Servietten und Tischsets sowie weitere Produkte aus den Bereichen Hygiene, Reinigung, Gastronomie und Industrie. Bei Fragen zur Produktauswahl steht Ihnen unser Kundendienst gerne zur Verfügung.